Hilfe interaktiv

„Hilfe interaktiv“ ist eine wöchentliche Beratungssendung in Zusammenarbeit mit Diakonie und Caritas. Menschen in Not aus Niedersachsen berichten von 21 bis 22 Uhr im Gespräch auf sehr persönliche Weise, wie sie in scheinbar ausweglose Situationen geraten sind.

Zusammen mit Beraterinnen und Beratern der Diakonie und der Caritas werden am konkreten Fall Auswege aus der Krise beschrieben.
Während der Sendung ist ein Beratungstelefon geschaltet. Unter der Telefonnummer 0511 – 360 4 360 oder per Mail an hilfe(at)hilfe-interaktiv.de bekommt ihr ebenfalls Hilfe und Beratung.

Krankenhausseelsorge – halbseitig Gelähmter ist für Patienten da 
„Ich sehe mich selbst als Pfadsucher“ – für Michael Krieg aus dem Northeimer Land ist sein neuer Beruf auch Berufung. 
Der Diakon, Mitte 50, erlitt 2013 einen schweren Schlaganfall und ist seitdem halbseitig gelähmt. Der Unfall riss ihn völlig aus dem Leben. Doch dank der Unterstützung eines Seelsorgers schöpfte er wieder Mut und machte selbst eine Ausbildung zum Krankenhausseelsorger. 
Wie Michael Krieg den Start in sein neues Leben geschafft hat und wie er heute den Patienten in der Albert-Schweitzer-Klinik in Northeim hilft - erzählt er bei „ffn, die Kirche - Hilfe interaktiv“.

Gesprächspartner
Michael Krieg - 54 Jahre alt, seit einem Schlaganfall halbseitig gelähmt, ist seit Anfang 2020 Krankenhausseelsorger in der Albert-Schweitzer-Klinik in Northeim

Autor*in: Renate Baumgart
Moderation: Markus Grieger


2021 (c) & (p) Evangelischer Kirchenfunk Niedersachsen-Bremen GmbH
Veröffentlichungsdatum: 1. September 2021

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Was tun, wenn der Partner trinkt? Und wo ist eigentlich die Grenze zwischen „ab und zu mal Alkohol trinken“ und Sucht? 

6,7 Millionen (zwischen 18 – 64 Jahren) in Deutschland konsumieren Alkohol in „gesundheitlich riskanter Form“. Etwa 1,6 Millionen in dieser Altersgruppe gelten als alkoholabhängig.

Wie gehen Angehörige wie Monika Fritzke aus Braunschweig damit um? Ihr Vater war Alkoholiker und ihr Mann auch. Ihre bewegende und mutmachende Geschichte und welche Möglichkeiten es gibt, da wieder rauszukommen – wir sprechen drüber u.a. mit Ilka Schindler. Die Sozialpädagogin leitet das evangelische Lukaswerk in Braunschweig. 

Autorin: Birke Schoepplenberg
Moderation: Markus Grieger

2021 (c) & (p) Evangelischer Kirchenfunk Niedersachsen-Bremen GmbH
Veröffentlichungsdatum: 8. September 2021

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Sabrina Gottwald ist alleinerziehend und hat einen anstrengenden Job. Jeder Tag ist durchgeplant, Zeit zum Ausspannen bleibt da nicht. Als die Corona-Zahlen in Nordenham steigen, wird alles noch schwieriger. Bei ihrer Arbeit in einer Kinderkrippe muss Sabrina zeitweise Maske tragen, was den Kontakt zu den Kindern schwieriger macht. Sie sorgt sich um ihren vierjährigen Sohn, der immer wieder Fragen zu Corona stellt. Und sie hat Angst, dass ihre Eltern oder ihre Großmutter erkranken könnten. 

Der Stress macht sich auch körperlich bemerkbar. Sabrina ist erschöpft, sie leidet unter Migräne und Rückenschmerzen. Eine chronische Darmerkrankung flammt wieder auf. Ihr wird klar: Sie muss besser für sich selbst sorgen und sich auch mal eine Auszeit gönnen. Hilfe findet sie bei der Kurberatung des Diakonischen Werks Wesermarsch. Beraterin Anna Furche unterstützt sie dabei, eine Eltern-Kind-Kur zu beantragen und eine passende Klink zu finden. 

Was sie sich von der Kur erhofft und wie es für sie weitergehen soll, das erzählt Sabrina Gottwald.

Gesprächspartnerinnen
Sabrina Gottwald, 35 Jahre, Erzieherin aus Nordenham (Name geändert)
Anna Furche, Kurberaterin, Diakonisches Werk Wesermarsch, Standort Nordenham


Autor*in: Ann-Kathrin Marr
Moderation: Markus Grieger


2021 (c) & (p) Evangelischer Kirchenfunk Niedersachsen-Bremen GmbH
Veröffentlichungsdatum: 18. August 2021

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Weg von Drogen und Gewalt, hin zu Respekt und Selbstachtung – das ist das Ziel des „Hoodtrainings“ – ein Projekt für Kinder und Jugendliche, das Daniel Magel aus Bremen Osterholz-Tenever gegründet hat. 
Menschen aus 90 Nationen leben in dem Hochhausviertel. Jeder Dritte von ihnen ist unter 18, viele sind arbeitslos. Daniel ist selbst vor über 20 Jahren als Spätaussiedler mit seiner Familie dort gelandet - und geblieben. Er kennt die Gefahren von Drogen und Kriminalität. 
Hoodtraining: Dazu gehört Rappen, Graffiti und vor allem das Sporttraining draußen in den Parks. Inzwischen gehört das Hoodtraining, das mit zum Diakonieverband gehört, zu den festen Angeboten der offenen Jugendarbeit in Bremen. 
Die Botschaft ist: Wer lernt, andere zu respektieren, wer sich selbst wertschätzt und körperliche und geistige Stärke aufbaut, der hat auch eine Chance im Leben, egal, woher er kommt. 
Friedtjof macht regelmäßig beim Training mit, war vorher depressiv und hat über das Hoodtraining genau das gefunden, was seiner Seele gut tut: Das Miteinander mit anderen, ohne Leistungsdruck und eine kreative Kultur, die für ihn Lifestyle geworden ist. 
 
Gesprächspartner:

Daniel Magel, Sozialarbeiter beim Hood Projekt für Kinder und Jugendliche
Friedtjof, Teilnehmer der Hood Trainings

Redaktion/Moderation: Angela Behrens

2021 (c) & (p) Evangelischer Kirchenfunk Niedersachsen-Bremen GmbH
Veröffentlichungsdatum: 14. April 2021

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Seit über einem Jahr leben wir alle im Ausnahmezustand. Homeoffice, Homeschooling, Pandemiealltag. Arbeiten, lernen, Freizeit, fast alles findet nur noch zu Hause statt. So geht es auch Nadja Ruge aus Osnabrück. Sie hat 2 schulpflichtige Kinder und betreut die beiden, trotz schmerzendem Bandscheibenvorfall. Wie die Familie bisher durch die Corona-Zeit gekommen ist, erzählt sie uns bei Hilfe interaktiv. Außerdem sprechen wir mit Erziehungsexperten der Diakonie über Tipps und Tricks für den zermürbenden Pandemie-Alltag.
 
Autor*in: Birke Schoepplenberg
Moderation: Mareike Heß
 
2021 (c) & (p) Evangelischer Kirchenfunk Niedersachsen-Bremen GmbH
Veröffentlichungsdatum: 07. April 2021
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Corona und Sucht, das sind zwei Themen die ganz dicht zusammenkommen, wenn die Angst um den Arbeitsplatz da ist, finanzielle Sorgen drücken, die Partnerschaft kriselt oder die Einsamkeit kaum noch zu ertragen ist. Cannabis, Alkohol, oder andere Rauschmittel werden jetzt vermehrt von Menschen jeden Alters konsumiert, um dem Alltag zu entfliehen. Oft bleibt es unentdeckt, weil keine direkten Kontakte zu Freunden, Kollegen oder zur Familie da sind. War die Sucht vorher schon ein Thema, verstärkt sie sich in dieser Zeit leicht und führt zu weiteren Krisen, auch zwischen den Partnern und der Familie. Die bekommen nun durch die längere, gemeinsame Zeit im Alltag mehr davon mit, ob jemand Geld bei Onlineglücksspielen verzockt, exzessiv Pornos guckt oder öfter zur Flasche greift. Auch im Lockdown können sich Angehörige und auch Betroffene vertraulich über ein Online-Beratungsangebot der Diakonie Hilfe holen. Deinesuchtexperten.de – so heißt die Beratungs-Seite und dort beantworten Suchtberater alle Fragen, auch Video-Chats sind möglich. Wie das Angebot genau funktioniert und woran man Spielsucht, Internet- und Sexsucht und auch den Alkoholmissbrauch erkennt, das berichten die Projektleiterin Andrea Strodtmann und zwei Mitglieder ihres Beratungsteams.

InterviewpartnerInnen:
Andrea Strodtmann, Referentin für Suchtfragen im DWiN und Leiterin
Leonie Rathmann, Sozialarbeiterin und Suchtexpertin für Glückspielsucht und Alkoholsucht
Daniel Rose, Sozialarbeiter und Suchtexperte für Mediensucht

Moderation: Angela Behrens

Ihre Ansprechpartnerin

Katharina Schreiber-Hagen
Knochenhauerstr. 42
30159 Hannover
Tel.: 0511 360 699 0